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Google Translator Toolkit

Ohne viel Aufsehens hat Google einen neuen Dienst online geschaltet. Das Google Translator Toolkit. Das Toolkit verbessert die Übersetzung von Dokumenten. Zwar kommt die selbe Technologie wie bei Google Translate zum Einsatz, doch im Gegensatz zu Translate lassen sich die Übersetzungen einfacher überarbeiten und sogar exportieren.

Beim Google Translator Tool lassen sich Dateien der Formate HTML (.html), Microsoft Word (.doc), OpenDocument Text (.odt), Plain Text (.txt) und Rich Text (.rtf) hochladen. Jede Datei darf maximal ein MB groß sein. Vor dem Upload wählt man noch, in welche Sprache man es übersetzen möchte, wo die Datei gespeichert werden soll und ob für bestimmte Wörter ein Glossar verwendet werden soll. Aber auch Webseiten, Wikipedia Artikel und Knols lassen sich über die URL importieren.
Das Dokument oder die URL wird dann in der sogenannten „Workbench“ geöffnet.

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In den Optionen kann man festlegen, ob Google Translator Toolkit gleich eine maschinelle Übersetzung machen soll oder ob auch der Originaltext auf der rechten Seite erscheinen soll. Egal was man macht, bei beiden lässt sich der Text auf der rechten Seite bearbeiten. Sehr nützlich ist es, dass Google den Text in einzelne Abschnitte gliedert und immer nur einer dieser Abschnitte angezeigt wird, wenn man etwas bearbeitet. Links wird der Abschnitt dann gelb hinterlegt. Gleichzeitig kann man die Übersetzung für andere Benutzer freigeben, so dass mehrere Leute daran arbeiten können. Diese Einstellungen und alle Dokumente, die noch in Bearbeitung sind, werden dabei in Google Docs manier angezeigt und verwaltet.

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Bei Wikipedia und Knol lassen sich die Übersetzungen dann über das Share-Menü auch gleich auf der jeweiligen Seite veröffentlichen.

Autor: Christoph Müller

Christoph Müller ist Consultant, Blogger und Podcaster rund ums Thema SharePoint, Digital Transformation, Cloud, Mobile und Netzpolitik.

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