Firmen haben längst erkannt, dass in den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft viel mehr steckt als das, wofür man sie eingestellt hat. Eine weitere alte Erkenntnis ist, dass Informationen und Ideen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zusammenfinden müssen, damit die “Funken so richtig stieben” können. Voraussetzung ist eine offene Kommunikationskultur über alle Hierarchiestufen hinweg.
Viele Firmen entdecken den internen Firmenblog als ideales Mittel, diesen Anfordrungen gerecht zu werden.
Auf medienlese.com bin ich auf einen interessanten Artikel gestossen der beschreibt, wie Cablecom dieses Konzept umsetzt. Folgender Auszug zeigt, dass auch Firmenblogs nicht vor dem Scheitern gefeit sind (wie auch etwa Knowledgebases die niemand füllt oder liest).
“Damit die Blogs nicht vor sich hin gammeln, wie es ja oft der Fall ist bei Zwangseinführungen von neuen Werkzeugen, wird niemand zum Bloggen gezwungen. Man hofft, dass die Mitarbeitenden den persönlichen Nutzen selbst erkennen und sich freiwillig für die Nutzung der neuen Plattform entscheiden. Zudem werden Mitarbeitende aktiv in die Entwicklung der Plattform eingebunden: Sie können in Blogs mitdiskutieren, welche Funktionen sie sich wünschen.
Interessant war die folgende Aussage: Eine Antwort auf einen Blogeintrag wird erwartet und zwar möglichst sofort. Sofort wurde generell als maximal 24 Stunden definiert.”
Wir sind gespannt wie fest sich interne Blogs in Firmen etablieren können. Oder ob sie bald wieder wegen Kontraproduktivität oder mangels Akzeptanz verschwinden.


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