Interner Firmenblog – alle reden mit

Firmen haben längst erkannt, dass in den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oft viel mehr steckt als das, wofür man sie eingestellt hat. Eine weitere alte Erkenntnis ist, dass Informationen und Ideen zur richtigen Zeit und am richtigen Ort zusammenfinden müssen, damit die “Funken so richtig stieben” können. Voraussetzung ist eine offene Kommunikationskultur über alle Hierarchiestufen hinweg.

Viele Firmen entdecken den internen Firmenblog als ideales Mittel, diesen Anfordrungen gerecht zu werden.

Auf medienlese.com bin ich auf einen interessanten Artikel gestossen der beschreibt, wie Cablecom dieses Konzept umsetzt. Folgender Auszug zeigt, dass auch Firmenblogs nicht vor dem Scheitern gefeit sind (wie auch etwa Knowledgebases die niemand füllt oder liest).

“Damit die Blogs nicht vor sich hin gammeln, wie es ja oft der Fall ist bei Zwangseinführungen von neuen Werkzeugen, wird niemand zum Bloggen gezwungen. Man hofft, dass die Mitarbeitenden den persönlichen Nutzen selbst erkennen und sich freiwillig für die Nutzung der neuen Plattform entscheiden. Zudem werden Mitarbeitende aktiv in die Entwicklung der Plattform eingebunden: Sie können in Blogs mitdiskutieren, welche Funktionen sie sich wünschen.

Interessant war die folgende Aussage: Eine Antwort auf einen Blogeintrag wird erwartet und zwar möglichst sofort. Sofort wurde generell als maximal 24 Stunden definiert.”

Wir sind gespannt wie fest sich interne Blogs in Firmen etablieren können. Oder ob sie bald wieder wegen Kontraproduktivität oder mangels Akzeptanz verschwinden.

Google Docs: “Text und Tabellen”

Eines vorweg: Am Anfang war ich skeptisch. Doch nun bin ich überzeugt davon, dass dieses Konzept aufgehen wird. Warum? Es ist einfach! Aber schön der Reihe nach.

Manchmal ist es erstaunlich, wie Menschen alten Gewohnheiten nachgehen, auch wenn diese ihnen das Leben schwer machen und es viele bessere Möglichkeiten gäbe. Unangenehm wird es dann, wenn man dieses Phänomen bei sich selber feststellt. Viele geniale Erfindungen scheitern an diesem Umstand. Und auch so habe ich lange widerstanden, einen Google-Account einzurichten, trotz des Lobes von allen Seiten. Nun – “Text & Tabellen” wollte ich gesehen haben, obwohl ich nicht genau wusste, wie ich es in meinem digitalen Leben einsetzen würde. Was mich sofort überzeugte waren zwei Dinge:

  1. Mehrere Leute können “einfach so” an einem Dokument arbeiten (wo gibt’s das sonst?).

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  1. Die Übersicht über die Dokumente, und wer (gerade) daran arbeitet.

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Es ist eine wahre Freude, wie einfach und schnell man mit “Text und Tabellen” loslegen kann. Peinlichkeiten wie: “Bitte lest mal das Attachment durch und sendet mir eure Korrekturvorschläge” oder: “Sorry, das File habe ich leider auf dem Geschäftsnotebook und den habe ich nicht dabei” passieren einem hier nicht.

Die Arbeit an einem Dokument geschieht dann, wenn man Zeit hat, dort wo man gerade ist und von jenen, die daran etwas ändern sollen und auch dürfen. Das geht sogar so weit, dass es eine wahre Freude ist, sich gegenüber am PC zu sitzen und in einem, ich nenne das mal Powerwriting, einen Text zu verfassen. Ist die geographische Distanz etwas grösser, funktioniert das genau so, ausser dass man sich (noch) nicht in die Augen schauen kann. Dafür ist der “In-Document Chat” vorgesehen. Der funktioniert bei mir zwar nur ab und zu und ist auch erst in einer, nach meinem Geschmack niedrigen Ausprägung implementiert. Sowieso ist das Arbeiten mit der Beta noch etwas holprig. Ich hatte, neben dem Chat, so meine Probleme mit der Rechtschreibeprüfung oder mit den Formatierungen. Einmal mit den Basics vertraut, wachsen halt die Ansprüche schnell…

Natürlich muss sich erst noch weisen ob es Sinn macht, eine 400-seitige Dokumentation mit “Text und Tabellen” zu erstellen. Trotzden: Nie war es einfacher, so effizient einen kreativen Schub auf “Papier” zu bringen, alleine oder in einer Gruppe. Zwischendurch unterbricht man die Arbeit um sich später irgendwo wieder einzuloggen und weiterzuwerkeln. Der “Google-Docs” User lässt sich nicht von Raum und Zeit, geschweige denn von einer Plattform oder einem Programm einschränken. Und ihm ist auch der kleinste USB-Memory-Stick zu gross.

Dabei geht es gar nicht um Google oder sonst wen, nicht um AJAX, Silverlight oder JavaFX, nicht um Alpha und Beta-Versionen: es geht um das Konzept. Ich bin nicht der einzige, der dadurch an mehr Effizienz, mehr Kreativität und somit an Kostenersparnis (oder mehr Gewinn) glaubt. Google ist erst der Anfang. Andere sind dabei, eifrig nachzuziehen. Auch geht es hier nicht darum, auf den bitteren Beigeschmack von Googles schierer Marktmacht hinzuweisen. Aber, so mächtig Google auch ist, so innovativ, komplex und kostenintensiv die Herstellung ihrer Produkte auch sein mag: Es ist etwas ganz anderes was “Google Docs” unwiderstehlich macht: Es ist einfach!

Google: Text & Tabellen

Siehe auch den Eintrag von Christoph Müller am 23.2.2007: Die “Google Apps Professional Edition” und wir IT-Leute

Kollektive Intelligenz

Eine Zusammenfassung des Artikels “Kollektive Intelligenz nützen” von Prof. Dr. Peter Kruse, Management School St. Gallen

Sinn und Zweck:
Um die explodierende Wissensflut zu Bändigen, ist kollektive Intelligenz gefragt. Unter kollektiver Intelligenz versteht man ein Netzwerk von frei denkenden Individuen ohne hierarchische Begrenzung.
Durch zunehmende Vernetzungsdichte in Wirtschaft und Gesellschaft explodiert die Menge an Daten und Vielfalt an Informationen ins Unermessliche. Die Intelligenz einzelner reicht für diese Flut von Daten nicht mehr aus. Darum wird es immer wichtiger werden, Formen kollektiver Intelligenz zu nützen.
“Ashby’s Gesetz” beschreibt, dass der erfolgreiche Umgang mit komplexer Dynamik an ein Lösungssystem gebunden ist, welches mindestens die gleiche Variabilität besitzt wie die Problemstellungen. Im Klartext: Mehrere Köpfe können mehr Information verarbeiten. Im Verbund entsteht eine kollektive Intelligenz, die sich so jedem Problem stellen kann.

Mehr Intelligenz durch Austausch:
In den letzten zehn Jahren durchliefen Unternehmen mehrere Stufen der Organisationsoptimierung. Zuerst versuchte man, die Effizienz einzelner Gruppen oder Funktionseinheiten zu steigern, dann teilte man die Organisation in Gruppengesellschaften auf, um sie dann schlussendlich wieder unter ein Dach zu bringen.
Die nächste Stufe wird nicht mehr eine “Massenreformierungsstrategie” sein. Prozesse sind heutzutage so weit optimiert, dass jegliche Verbesserung der Geschäftprozesse mehr oder weniger Zeitverschwendung ist.
Sprichwörtlich sieht man das Kerngeschäft vor lauter Prozesse nicht mehr.
Die nächste Stufe ist das Einbringen von Netzwerken kollektiver Intelligenz welche über die Grenzen eines Teams, einer Abteilung oder einer Organisation greifen.
Die Führung eines Unternehmens soll nicht die Aufgabe haben, Informationsflüsse zu steuern, sondern sie soll die kulturellen Voraussetzungen dafür schaffen, dass KI-Netzwerke entstehen können.
Im Netzwerk tritt der Einzelne hinter den Erfolg des Systems zurück.
Identität, Informationstransparenz und unbegrenzte Involvierung begünstigen besonders die dynamische Bildung von KI-Netzwerken. Da die Austauschprozesse eines Netzwerkes kaum Steuerbar und Kontrollierbar sind, ist man auf eine gemeinsame Ausrichtung der Beteiligten angewiesen.
Eine Idee, eine Philosophie, ein Ziel, ein Kollektiv.
Misstrauen entsteht dann, wenn einzelne Teilnehmer oder Gruppen verdeckt eigene Interessen verfolgen. Jedoch sind kreative Störungen das Salz in der Suppe der Netzwerkintelligenz und Dynamik eines KI-Netzwerkes.

Veränderung der Perspektiven:
Um einen Prozessmusterwechsel innerhalb einer Organisation durchführen zu können, müssen bestehende Prozessmuster durchbrochen werden und neu begonnen werden. Allzu häufig wird vergeblich versucht, Veränderungen durch eine Restrukturierung herbeizuführen. Dies führt jedoch meistens zu Frustration und Effizienzeinbussen innerhalb einer Organisation. Kaum wird das neue Prozess und Organisationsmuster gelebt, muss es wieder für eine Restrukturierung aufgebrochen werden. Schluss damit!
Wechsel und Veränderung von persönlichen Perspektiven soll hier im Vordergrund stehen. In diesem Sinne kann ein Umzug in ein neues Gebäude oder die Veränderung des persönlichen Umfeldes durchaus positivere Auswirkungen haben, als der Versuch, bestehende Machtgefüge aufzubrechen. Wenn Menschen durch den Angriff auf ihre Position irritiert oder gestört werden, antworten sie häufig mit Stabilisierung und dem Festhalten am Bestehendem. Sie schliessen sich ein und hissen ihre persönliche Fahne auf ihrem Grund und Boden.
Die Förderung der Veränderungsbereitschaft heisst in diesem Sinne nicht Abteilungen zu eliminieren, sondern die Wände zwischen ihnen einzureissen und die Möglichkeit Fördern, sich untereinander auszutauschen.

Die Geburt der individuellen Innovation:
Ineffizienzen zu vermeiden, ist zwar eine notwendige aber keineswegs hinreichende Bedingung für das Überleben eines Unternehmens oder einer Organisation. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, originelle und neue Lösungen zu erfinden und zu verwirklichen. Dies gilt für jede einzelne Einheit innerhalb einer Organisation.
Je mehr Menschen im Unternehmen oder in der Organisation ein ausgeprägtes Empfinden für die Entwicklungen des Marktes haben, desto einfacher ist es, Akzeptanz für notwendige Änderungen zu finden. Wer Chancen erkennt, erzeugt konkrete Motivation Risiken einzugehen.
Die verwendete Energie zur Reorganisation der Unternehmen sollte für die Suche nach neuen Innovationen umgeleitet werden.

Die Herausforderung der Zukunft:
Die Herausforderung ist das Einsetzen von neuen Formen der kollektiven Intelligenz, die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen. Es braucht die Kreativität und das Verantwortungsgefühl vieler Individuen und KI-Netzwerken.
Wir brauchen Transparenz, Sinnstiftung, Innovation, Involvierung und eine gemeinsame Idee.

Persönliches Fazit:
Herr Prof. Dr. Kruse trifft den Nagel eigentlich auf den Kopf. Eine Übersättigung von Prozessen und Organisationsreformationen ist mir schon lange ein Dorn im Auge. Kaum wurde eine Organisation neu reformiert, beginnt man die Fehler zu erkennen, die man mit der neuen Form anstrebt und versucht diese so wieder auszumerzen. Mit dieser Philosophie wird man sich für immer weiter im Kreis drehen, ohne überhaupt das eigentliche Ziel zu erreichen, nämlich die Produktivitätssteigerung der Firma plus die Motivation und Freude eines jeden Mitarbeiters, dies innerhalb einer Firma zu bewerkstelligen.
Anbetracht dessen schwirrt mir ein neues Schlagwort im Kopf herum. Ich denke dabei an Collaboration Intelligence. Collaboration geschieht nur im Kollektiven und ist somit der Überbegriff von KI-Netzwerken. Nur wer intelligent Daten verarbeitet und weitergibt, kann im Endeffekt ein positives Resultat erzielen, persönlich wie auch organisatorisch die Effizienz und Produktivität zu steigern.
Intelligenz ist nicht nur das besitzen von Wissen, Intelligenz ist übergeordnet die Macht oder Fähigkeit und Bereitschaft dazu, Wissen richtig zu empfangen, zu verarbeiten und weiterzugeben.
Ist dies einmal gewährleistet steht einer intelligenten Zusammenarbeit zwischen Menschen, Teams und Organisationen nicht mehr viel im Weg.

Vyew 2.5 – Free Anytime Collaboration and Live Conferencing

Das Vyew Portal hat gegenüber unserem ersten Bericht einige neue Funktionen hinzubekommen. Vyew bringt Personen und Inhalt auf einfachste Weise zusammen. Vyew arbeitet Web-basierend und man muss keine Client-Software downloaden oder installieren. Einzige Bedingung, das freie Flash-Plugin muss installiert sein. Vyew arbeitet im Augenblick mit folgenden Programmen: PowerPoint, Word, Excel, PDF-, Audio-, Video- und Bild-Files. Dateien können mittels Upload in Vyew importiert werden. Vyew unsterstütz weiter auch Telefonkonferenzen mit bis zu 20 Teilnehmern (selbst bei der Gratisversion). Vyew stellt eine extrem einfache Art dar, wie man miteinander am Bildschirm “kommunizieren” kann. Mit Vyew kann man zeichnen und kommentieren, so dass am selben Dokument gemeinsam Korrekturen/Änderungen besprochen/vorgenommen werden können. Es benötigte nur wenige Klicks und ich fühlte mich in Vyew zu Hause. Der Inhalt wird in den “Vyew-Books” abgespeichert. In der neuen Version wurden viele Funktionen verbessert, so etwa die Tab-Navigation, das Desktop Sharing oder das Drucken von Dokumenten. Eine der wichtigsten Funktionen ist sicherlich, das man Personen ohne Vyew-Account zu seinem Vyew-Desktop einladen kann und diese dann an diesem teilnehmen können.

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Die Funktionsweise von Vyew wird mit kleinen Videos demonstriet.
Vyew gibt es in verschiedenen Preiskategorien von Gratis bis $20 pro Monat exklusiv Zusatzdienste.
Vyew funktioniert mit den folgenden Browsern: ab IE5.5 (PC), ab Firefox 1.4 (PC) sowie Safari (MAC).

Microsoft Office Live Beta verfügbar – MS geht in die Offensive

Ich weiss, ein bisschen ein provokativer Titel, jedoch reagierten die meisten Blogs mit ähnlichen Titeln als Google ihre Google Office Version 1.0 bekannt gab. Auf jeden Fall reagierte Microsoft auf die Saas Welle und die Google Office Produkte welche zurzeit in aller Munde sind.

Microsoft bietet mit ihrer neuen Plattform „Office Live“ ein umfangreiches Set an Internet basierten Softwarelösungen. Im Fokus sind dabei vor allem kleinere Unternehmen und Info-Worker. Microsoft Office Live beschränkt sich zurzeit, neben E-Mail, auf das zentrale Verwalten von Kundendaten und das erstellen von Firmenwebseiten. Das heisst, es sind noch keine Office Programme online verfügbar.

Office Live wird in drei unterschiedlich umfangreichen Varianten angeboten. Während der Betaphase von Office Live sind alle drei Angebote kostenfrei verfügbar. Das werbefinanzierte Einstiegsangebot Office Live Basics wird auch danach kostenfrei bleiben, während Office Live Essentials und Office Live Premium in ein monatliches Subskriptionsmodell überführt werden. Die  Angebote, sind während der Beta-Phase im deutschsprachigen Raum bisher nur in Deutschland verfügbar.

Office Live basiert auf den Windows SharePoint Service und stellt damit eine offene Plattform für Entwickler dar. Das es Microsoft ernst meint mit der freien Entwicklung von Lösungen auf der Plattform Office Live zeigt das neue Office Live Developer Portal auf der MSDN Webseite. Hier finden Entwickler umfangreiches Material und Informationen. Microsoft schlägt auf ihren Seiten Partnern und solche die es gerne wären vor, vertikale Nischenlösungen, Einführung und Betreuung, sowie das Erstellen von Webseiten vor.

Zusammenfassend lässt sich sagen, Microsoft hat zwar die gleichen Kunden im Visier wie Google. Im Gegensatz zu Google hat Microsoft das Portfolio aber nicht in allen Bereichen dort wo sie es wohl gerne haben möchten. Wie besprochen fehlen die Text- und Tabellenfunktionen noch ganz. Allerdings ist mit der SharePoint Plattform ein mächtiges Backend vorhanden welches seinesgleichen sucht. Das könnte auf jeden Fall für einige Saas-Mitbewerber zu einem technologisch Knackpunkt werden.

Adobe Apollo: Der Wettlauf hat begonnen

Der offizielle Developer Release von Adobe Apollo, eine Plattform welche Entwicklern erlaubt ihr Webapplikation ausserhalb des Browsers, offline und auf dem Desktop laufen zu lassen ist eine Woche alt, und hat bereits mehrere Herausforderer.

Firefox 3 wird es Webseiten erlauben offline zu funktionieren, indem lokale Datenbanken zur Verfügung gestellte werden. Mindestens zwei weitere Plattformprodukte sind ebenso aufgetaucht, welche überlappende Funktionen zu Adobe Apollo aufweisen.Vor ein paar Wochen wurde Dekoh aus der Taufe gehoben.

Heute gab die Firma Joyent ein neues Produkt namens Slingshot bekannt. Slingshot erlaubt es Entwicklern Rails Programme zu erstellen oder zu portieren und diese offline auf dem Desktop zu betreiben. Im Hintergrund werden die Daten transparent synchronisiert.

Eine hervorragende technische Übersicht von Slingshot gibt es hier, sowie ein Screencast wie es dann auf dem (Mac OS X) Desktop aussieht.

Ich arbeite zurzeit gerade an einem Projekt welche sich mit den Fragen von Online- und Offlineverfügbarkeit und der Bereitstellung von Microsoft Produkten via Web auseinander setzt. Während einer Meeting Pause schreibe ich gerade diesen Eintrag. Meine eigene Erkenntnis daraus ist: Der Markt verändert sich schneller als wir Meetings abhalten können…

GoPlan Online Projektmanagement

Die Web-Design- und Programmierfirma WeBreakStuff hat heute eine neue Projektplanungsseite veröffentlicht. GoPlan, vergleichbar mit Basecamp und ActiveCollab. Alle diese Seiten haben ein Ziel. Sie wollen einem kleinen Team eine Art „lightweight“ Microsoft Project über das Web anbieten. Zusätzlich sind bei allen jeweils ein paar Collaboration Funktionen mit eingebaut.

GoPlan‘s online Projektmanagement bietet einem Werkzeuge für Notizen, Kalender (mit iCal und Windows Kalender Export), Taskmanagement, Filemanagement, sowie ein online Chat und eine Projekt-Blog Funktion. Ein interessantes Designdetail ist die Möglichkeit, einzelne Funktionen abzuschalten, so dass die Navigationsleiste genau dem Projekt angepasst ist. Zudem können mehrere Projekte parallel bearbeitet werden.

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GoPlan bietet in der gratis Version zwei parallele Projekte und vier Benutzer pro Projekt. Für die Kollaboration hat man insgesamt fünf Megabyte zur Verfügung. Zudem ist der Kalender und die Chat-Funktion ausgeschaltet. Für 10$ im Monat erhält man bei GoPlan 12 parallele Projekte, acht Benutzer pro Projekt und alle Funktionen der Plattform.

Wer sich für diese Form der Zusammenarbeit interessiert, findet bei ConceptShare und Thinkature weitere, auf Projektarbeit zugeschnittene Webplattformen.

Neue “Application Templates” für die Windows SharePoint Services 3.0

Microsoft hat an der SharePoint Konferenz 2007 in Berlin angekündigt, die fehlenden “Application Templates” auf der Downloadseite zu vervollständigen.

Eines der Highlights, der bisher verfügbaren Templates, erweist sich das “Groupboard-Site-Template” für den SharePoint Server 2007. Mit diesem Template kann die Zeiterfassung (Start-Out-Return-End) einfach und übersichtlich verwendet werden.

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Im “Groupboard-Site-Template-Kalender” können auch Ressourcen erfasst, gebucht und mit dem persönlichen Outlook synchronisiert werden.

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Vyew Collaboration Suite

Vyew ist eine neue Collaboration Suite welche dem Benutzer einen virtuellen online Arbeitsplatz sowie seinen jeweiligen Desktop, mit anderen Benutzern teilen lässt. Die Suite hat heute den Beta Status verlassen und offeriert Premium Accounts, wie auch gratis Accounts. Vyew ist vergleichbar mit WebEx und anderen „high end“-Konferenz Lösungen. Die Lösung von Vyew ist definitiv etwas das man verfolgen sollte.

Mit dem gratis Account kann man maximal zwei Workspaces anlegen und jeweils mit bis zu zehn „upload items“ versehen. Für 10$ respektive 20$ kann man diese Einschränkungen aufheben.

Vyew braucht keine zusätzliche Client-Software, welche der Benutzer zuerst herunterladen und installieren muss. Dies ist der Schlüssel um einen Benutzer schnell auf seinem virtuellen Desktop zu verbinden. Vyew Worksapces werden, wie bei Adobe Connect, durch Flash-Module und Java-Applets  freigegeben. Der eigene Desktop kann ebenfalls für die Mitglieder des virtuellen Workspace freigegeben werden. Dies funktioniert auch plattformübergreifen wie etwa Mac OS X zu Vista.

Die vielfalt der Werkzeuge in dem virtuellen Workspace sind definitiv am oberen Ende der Skala. Vergleichbar zu teuren Lösungen wie etwa Adobe Connect. Zusätzlich können weitere Plug-Ins installiert werden um seinen Workspace mit mehr Funktionalität zu erweitern. Im Moment sind nur ein paar  wenige Plug-Ins, wie zum Beispiel Yahoo-Maps, vorhanden. Die Performance ist ebenfalls sehr befriedigend und fast jede Funktion wird flüssig ausgeführt. Eine wahre Freude sich durch die verfügbaren Menüs zu klicken.

Unterstützt werden die Browser Internet Explorer, Firefox und Safari.

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