An diesem Freitagabend hatte ich endlich die Zeit die Neuerungen in Lotus Notes 8 Beta zu testen. In unserem Labor hatten wir den Domino 8 Beta Server und zwei Clients auf Windows Vista aufgesetzt. Auf den ersten Blick erscheint die neue Notes Oberfläche nicht gross verändert. Das GUI ist in einem modernen Blau-Ton gehalten. Das ist wohl das auffallendste Merkmal bei dem ersten Start von Notes 8.
Auf den zweiten Blick jedoch öffnet sich dem User das eine oder andere neue Feature. Dem Benutzer wird die Möglichkeit gegeben, seine „Homepage“ frei und einfach nach seinem Ermessen zu gestalten. Mit ein paar wenigen Klicks sind neue Informationsseiten konfiguriert und angepasst.
In diesen Konfigurations- GUIs kann man die „Homepages“ konfigurieren. Applikationen, Ansichten und Webseiten werden einfach per Mausklick hinzugefügt. Unter Homepages versteht IBM individuelle Worktabs. Gedacht sind diese um Arbeits- und Projektinformationen auf einem Blick darzustellen. Die Homepages sehen in diesem Beispiel dann so aus:
Auf allen Homepages wird auf der rechten Seite nach Wunsch die Sidebar angezeigt. Auch diese ist gemäss den Wünschen des Users konfigurierbar. In Anbetracht dessen, das die Möglichkeit besteht eigene „Homepages“ zu erstellen, macht dieses Feature Notes 8 zu einem mächtigen Infoworker-Client. Durch die einfache Handhabung des Clients ist es so jedem Benutzer möglich seine Homepages nach seinen Vorlieben zu formen.
Die Notes-Applikationsbetreiber müssen in diesem Sinne sicherstellen, dass dem Benutzer die nötigen Informationen in intelligenten Ansichten zur Verfügung stellen. Benutzer, die sich besser mit Lotus Notes auskennen, können ihre eigenen Ansichten programmieren und diese in ihren persönlichen Homepages anzeigen lassen. Somit ist es dem Notes Benutzer selbst überlassen welche Information er angezeigt haben möchte.
Ein weiteres neues Feature von Lotus Notes 8 sind die Productivitytools. Das sind integrierte Programme, die Tabellenkalkulationen, Präsentationen und Dokumenterstellung beinhalten. Gearbeitet wird mit dem ODF Format. ODF bedeutet Open Document Format und basiert auf einem mit XML beschriebenem Dokumentformat. Das XML beschreibt den Inhalt und die Formatierung des ODF Files.
Die Applikationen werden über „Open“ aufgerufen und können innerhalb Lotus Notes über die Tabs erreicht werden.
Um die Übersicht zu verbessern wird standardmässig die Sidebar minimiert. Durch einen Doppelklick, kann die Sidebar wieder geöffnet werden.
Fazit: Obschon die Beta Version von Notes 8 noch ziemlich fehlerhaft ist, ermöglicht das Release einen guten Einblick in die nächste Version von Lotus Notes. Vor allem gespannt sind wir über die Kollaborationsapplikationen, die von IBM mitgeliefert werden.
Sametime for Notes 8 wird hoffentlich auch bald fertiggestellt sein, damit wir die online Kollaborationsfeatures von Notes 8 testen können.
Wir bleiben dran…


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