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SharePoCalypse 17 – Widerrufliche Gratiseinwilligung

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Microsoft beendet den Kampf um den ‚Cloud Storage‘-Preis. Storage wird fast gratis und unlimitiert. Was folgt nun? Produktivitätskiller reloaded: Microsoft, IBM und Google zeigen ihre neuen Mail-Funktionen. Inzwischen wundert sich die Deutsche ‚VG-Media‘ über ihre eigene Dummheit und kreiert die Wortschöpfung „Widerrufliche Gratiseinwilligung“.

‚Show notes‘ und Links

Cloud Storage: Was folgt nun?

Clutter: Microsofts intelligenten E-Mail-Posteingang. Grundlage des Systems ist Office Graph, ein Algorithmus, der eigenständig das Verhalten eines Anwenders analysieren und erlernen können soll. Entsprechend muss der Nutzer erst selbst für ihn unwichtige Nachrichten in den Clutter-Ordner verschieben, bevor das System ihm diese Aufgabe abnimmt. Genauso behält es jedoch im Auge, falls er E-Mails wieder aus dem Clutter-Ordner hervorholt. Landen Nachrichten in dem speziellen Verzeichnis, löscht Outlook sie nicht automatisch. Jedoch stehen dem Nutzer Optionen zum schnellen Aufräumen von Clutter zur Verfügung.

Google hat zudem vor wenigen Wochen ein eigenes Werkzeug zum intelligenten Analysieren von E-Mails vorgestellt. Sein Name: Google Inbox.

Mal wieder eine Lösung für ein Problem, das ich nicht habe. Also entweder ich bin zu doof die Genialität dieses Dienstes zu durchdringen oder MS-Kunden sind zu doof um zu erkennen dass Ihnen mal wieder ein für sie nutzloser Eingriff in ihre Privatsphäre untergeschoben wird.

Skype for Business: Microsoft benennt Lync in Skype for Business um. (Habe ich es doch gesagt Michael.) Außerdem wird die Oberfläche angeglichen und einige Skype-Funktionen integriert.

Seit Windows 95 haben folgende Kommunikationsplattformen in die Microsoft Welt Einzug gehalten:

  • MSN Microsoft Network
  • MSN Messenger
  • Windows Messenger
  • Live Messenger
  • Communicator
  • Skype-Zukauf
  • Lync
  • Skype für Office

Axel Springer Verlag vs Google:
Legendärer Tweet von Axel Springer 😛
Axel Springer Pressetext
Spiegel Artikel: Verlage knicken vor Google ein

Amazon Echo: Amazons Echo ist eigentlich eine Wanze die Musik abspielt. Deswegen müsste das Produkt konsequenterweise „Amazon Echolon“ heissen. Im Endeffekt dürfte es darum gehen, den Nutzern den perfekten Shopping-Assistenten an die Seite zu stellen, der die ausgesprochenen Wünsche direkt in dem Amazon-Einkaufskorb platziert.

 

Autor: Christoph Müller

Christoph Müller ist Consultant, Blogger und Podcaster rund ums Thema SharePoint, Digital Transformation, Cloud, Mobile und Netzpolitik.

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