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SharePoCalypse – Da klaut jemand aus der Cloud! Superwitzig irgendwie!

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Die Cloud gibt uns immer mehr Probleme und Rätsel auf. Amerikanische Datenschützen mokieren das das Safe Harbour Abkommen von vielen US-Firmen nicht eingehalten wird und Microsoft wehr sich immer noch vehement gegen die Zerstörung ihres Cloud-Business-Modelles in Europa. Uber attackiert weltweit die Taxiunternehmen, während in der Zwischenzeit immer mehr Promis ihre Nackt-Selfies in die iCloud stellen.

‚Show notes‘ und Links

iCloud Hack: Nachdem auf 4chan Nacktbilder von Promis, die in Apples iCloud gespeichert waren, aufgetaucht sind herrscht Hektik bei den Bloggern und Trollen in allen Foren. Das eigentlich erstaunliche ist doch wie viele „Promis“ mit ihrem iPhone Nacktfotos anfertigen und die in die iCloud sichern. Vielleicht sollten die da mal drüber nachdenken anstatt sich jetzt über den Cloudbetreiber zu ärgern. Der Postilion brachte es auch bei diesem Thema bestens auf den Punkt.

Uber: Das Startup Uber umgibt sich gerne mit einer Aura der Modernität und Innovation. Das kommt gut an bei Wirtschaftsjournalisten und EU-Kommissarinnen. Doch unter dem schönen Label „Sharing Economy“ verbirgt sich ein marktradikaler Ansatz: Scheiß auf die Regeln, wir machen unsere eigenen. Man kann das überspitzt so formulieren: Das Risiko tragen Fahrer, Fahrgäste sowie deren Versicherungen – und Uber behält 20 Prozent des Umsatzes. Dabei wird Uber immer wieder vorgeworfen das sie mit unlauteren Methoden um Marktanteile kämpfen.

Aber auch der Uber CEO Travis Kalanick ist auch kein Mann der leisen Worte. Im Rahmen der weltweiten Prozesse gegen Taxi Unternehmen nennt er die Dinge beim Namen: „Derzeit sitzt da oben noch dieses Arschloch namens Taxi. Und das Arschloch soll weg“. Der Mann steht aber auch massive unter Druck. Seine Firma ist mit einer Milliarde Risiko-Kapital ausgestattet. Das ist kein Pappenstiel! Travis Kalanick versucht seiner Rolle gegenüber seinen Geldgeber gerecht zu werden, weil er weiß dass er geschlachtet wird, wenn sein Projekt keinen Gewinn abwirft.

Stop The JerkTech in the ‚Share Economy‘: Teilen hat es etwas Reizvolles. Aufhören mit Besitzen satt nutzen. Aber Gleichzeitig sitzen da plötzlich Firmen deren einzige Gedanke ist etwas das eigentlich frei ist mit Vermittlungsgebühren zu belegen. Sprich, das tötet den guten Gedanken schon zu beginn. Und das ist eigentlich sehr schäbig. Es ist eine Binsenwahrheit, dass wenn man die eigene „Disruption“ nicht vorantreibt es Andere machen. Es darf aber trotzdem nicht auf den Kosten der Allgemeinheit sein. Ein guter Artikel dazu auf Techcrunch „“Go disr*pt yourself”.

 Updates:

Autor: Christoph Müller

Christoph Müller ist Consultant, Blogger und Podcaster rund ums Thema SharePoint, Digital Transformation, Cloud, Mobile und Netzpolitik.

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